Wortgarage

Erinnerung




wo denn in der weite
zwischen tagen und nächten
sollte ich dich suchen
die grenzmarkierungen
sind längst überwuchert
die nächte fressen am licht
es bleibt nichts mehr
auch dein einziger schirm
war dem wind geweiht
der unerwartet im sommer kam
aber es bleibt
wenn ich keinen erfolg habe
beim suchen ein einziger tag
im august dein tag
an dem du mit einem satz
mit einem gelassenen satz
zwischen zwei zigarettenzügen
die wunde geschlossen hast
das bleibt und bleibt
als erinnerung




                                               für P.



Hermann Josef Schmitz




2009-08-02 st

© Annemarie Aeschbacher


4.8.10 07:00

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


rosadora / Website (5.8.10 21:48)
so lyrisch, so voller schmerz und voller erinnerung...
mit den fotos im einklang...
schlaf gut
rosadora

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