Wortgarage

Pochend



traurige bäume stehen
in der zeitstillen landschaft
nebelblau der schnee
auf den dächern
die verschwommenen berge
seltsam die farblosen stunden
in den städten
tragen sie ihre blassen gesichter
in die cafés und läden
sie halten es nicht mehr aus
in ihren häusern
unter dem eis
pocht dunkel die unruhe




Hermann Josef Schmitz





februar 02



Antwortgedicht auf ein Haiku von Veredit-iertes.



15.2.10 06:42

Letzte Einträge: In der Frühe, Beflügelnd, Bedingungslos, Geborgt, Rückblick

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Helmut Maier / Website (18.2.10 15:20)
Wann sollte wohl eine solche Unruhe entstehen mit all ihren Potentialen an Fantasie, wenn nicht im fortgeschrittenen Winter?

Liebe Grüße
Helmut

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen