Wortgarage

Makelloses Blau

 

 

das gras an den
rainen verbrannte
die stillen abende
nährte sich die stimme
aus erinnerungen
dem klang streichelnder finger
auf der gespannten haut
im schmetterlingsgras
blickten die füsse
in den schweren himmel
vergruben sich im makellosen blau
keine leuchtenden sterne
in der brüchigen stunde
farblos die worte
unvermutet die sehnsucht
legte sich efeugleich
über die unbekleidete haut



 

Hermann Josef Schmitz




august 01


8.8.09 19:56

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen