Wortgarage

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Verschweigen





zaunbrüche an einem freitag
liegen wolkentürme schräg
über den steinigen gegensätzen
verweigerst du die wahrheit
verschweigst du das einzige wort
verlegst du dein leben






Hermann Josef Schmitz

 

 

steinig


1 Kommentar 1.9.09 08:13, kommentieren

Liegen, bei dir




ich liege bei dir. deine arme
halten mich. deine arme
halten mehr als ich bin.
deine arme halten, was ich bin
wenn ich bei dir liege und
deine arme mich halten




Ernst Jandl



 

liegen

 

2.9.09 07:27, kommentieren

Salzflaum




windschräge verlorene
wolken hängen dicht
über dem grauen meer
deine haut voller salzflaum
entlegen im getriebenen gras
flackern drachen aus wortstoff
aufgerieben zwischen
verlorenem sternenklee




Hermann Josef Schmitz




3.9.09 13:13, kommentieren

Abend




Der Wind
nimmt den Vorhang
mit hinaus.
Dorthin,
wo es kalt wird,
wo die Wolken verglüh'n
wo der Tag schmilzt.
Nur
die leere Hülse des Abends
bleibt.






Jorge D.R.


Und dazu Musik, die mich heute abend auf dem langen Weg nach Daheim begleitet hat ...





Habt ein gutes und erfülltes Wochenende.


2 Kommentare 4.9.09 23:46, kommentieren

Vertrauen




ich kenne
den wald deiner atembäume
die grünadern
im lichten flussbett
den hauch von schmetterlingsblau
an der geschnittenen haut
das ruppige flattern deiner gedanken
wenn die welt um dich ungerecht wird




                                                   für Annemarie



Und ich freue mich auf das heutige Konzert von
Pippo Pollina  gemeinsam mit dem Jugend Orchester Konservatorium Zürich im Volkshaus Zürich gemeinsam mit Dir und Erika und Wilu.

 

 

 

Und heute bei Die singende Muschel von Pablo Achmatow mein Blogeintrag vom 24. August 2009. Vielen Dank.

 

 

1 Kommentar 5.9.09 00:36, kommentieren

Leo



Dimmi come sarà quel sorriso d'atmosfera
che mi regalerai in quello strascico di sera
quando rileggero' le ine candide invettive,
quando riascolterò' ie lue acque sulle mie rive,
e mi disegnerai come la prima volta
una profonda vertigine davanti lo mio porta.
Scendi da quel letto Leo,
che non è ancora il tempo di sparire.
Che tu sia maledetto Leo,
come i versi che non mi hai lascialo capire.
Avec le temps tout s'en va.
Et verse-mai encore a boire
mélons le "in a la sueur
dans chaque courbe de nos verres
cux qualre coins de ma douleur
sur les couteagx de les blasphèmes
sans doute nous nous blesserons
et le raisin de les vendanges
nous Eera perdre la raison.
Scendi da quel letto Leo
che non è ancora il tempo di sparire
Que tu soies maudit Leo
et les vers que tu ne m'as pas fait comprendre
Esci da quella stanza Leo,
che non è ancora il tempo eli tacere.
Il n'y a pas assez de vie Leo
pour la laisser s'enfuir comme ca
Avec le temps tout s'en va.o.




Pippo Pollina

 

 

Es war ein wunderbares Konzert gestern abend in Zürich, stimmungsvoll, berührend, seelenstreichelnd und voller Kraft.
Danke ...





2 Kommentare 6.9.09 08:38, kommentieren

Liebe und Licht

 

“Das Licht ist es, was mich schmückt!”, sagte die Blume.
“Aber die Luft läßt dich atmen!”, flüsterte die Dichterstimme.



Hans Christian Andersen






“Die Liebe ist es, die mich schmückt” sagte die Haut.
“Und das Licht lässt mich atmen” flüsterte der sinnliche Mund.


 

Hermann Josef Schmitz





Inspiriert durch diesen Eintrag bei Seelenruhig


Und wir freuen uns, möglichst viele von Euch am 19. und 20. Oktober 2009 in Wertheim beim Glasperlensymposium 2009 zu sehen. Und weil das Plakat momentan noch nicht unter dem Link zu sehen ist ...

 

september 01 

 

 

 

7.9.09 06:47, kommentieren