Wortgarage

Über

Die Wurzeln meines Schreibens sind sehr früh entstanden. Zu verdanken habe ich sie letztlich einer Deutschlehrerin in der 8. Klasse. Susanna Kleebaum widmete sich damals eher ausgiebig meiner Gedichtinterpretation zu einem Gedicht von Elisabeth Borchers. Sie ermutigte mich aufrichtig, weiter zu lesen, mich Texten zu widmen, der Sprache zu begegnen.

Nach zaghaften Erstversuchen habe ich dann viele Jahre geschrieben, war in Literaturgruppen, von denen mich am nachhaltigsten die "Literaturpost Südwest" in Stuttgart geprägt und bereichert hat. Veröffentlichungen in Zeitungen, Anthologien, selbstgemachten Heften usw. zogen sich durch viele Jahre hindurch. Darüber hinaus bleiben immer wieder Gelegenheiten, im öffentlichen Raum zu lesen und dies zuweilen mit richtig viel Publikum.

Geblieben ist mir immer die Freude am Umgang mit Worten, am Erfinden neuer Buchstabenkombinationen, am Lesen und am Aufgreifen von Eindrücken. Das prägt mein Schreiben heute mehr denn je.
Geblieben ist mir auch die Lust, immer weiter zu schreiben, Worte zu versuchen und von Worten versucht zu werden. Es ist immer ein Alleinsein, ich kann nicht mit anderen schreiben und auch nicht im Auftrag für andere schreiben. Mein Schreiben ist immer das, was aus meinen Gedanken heraus will. Und dann dabei andere findet. Das macht ganz viele schöne Begegnungen aus.

In den letzten Jahren gab es zunehmend Nachfragen nach einem Buch und ich habe mir im letzten Jahr zum Ziel gesetzt, mich dem Druck eines Buches zu stellen. Gleichzeitig wollte ich aber auch im Netz eine Gelegenheit finden, mich eher laufend zu präsentieren.

Und jetzt gibt es neben "Du gibst Grün für mein Blau" auch die Wortgarage. Man könnte den Begriff so verstehen, dass es einfach ein Ort ist, um Worte abzustellen. Mein Verständnis dafür ist ein anderes. Eine Garage kann ein Ort der Stille sein, wo Worte ausruhen können bevor sie wieder ans Licht gelangen. Sie kann ein Ort sein, wo sich Worte bereinigen, entschleunigen, verdichten und neu entdecken, um zu einem Gedicht zu werden. Garagen sind oft auch Orte, die kleine Geheimnisse bergen.

Das wollen auch die Worte aus der Garage beinhalten. Sie wollen zu ganz vielem verführen: Zum Geniessen, zum Wiederlesen, zum Nachdenken, zum Neuentdecken, zum Lachen, zum Weinen, zum Überraschtsein, zum Einlassen auf all das Geheimnisvolle, das sich hinter den Zeilen verbirgt.

Und so freue ich mich über jeden, der den Weg in den Blog gefunden hat ... es wird immer eine Mischung sein von eigenen Gedichten, fremden Texten, dem einen und anderen Bild. Vor allem aber will mein Blog auch immer eins sein:

Verführung zum Leben

Und das lohnt sich immer und daran wünsche ich ganz viel Freude.

Von Herzen

Hermann Josef Schmitz

 

 

Und was mir noch wichtig ist:

 

Alle hier von mir veröffentlichten Texte und gezeigten Fotos unterliegen meinem Copyright, es sei denn, ich habe sie anderweitig gekennzeichnet. Sie dürfen ohne meine schriftliche Genehmigung nicht kopiert, auf eigenen Websites oder in irgend einer anderen Form (incl. Übersetzung in andere Sprachen) verwendet oder verändert werden.

Wenn Ihr Interesse an einem meiner Texte oder Fotos habt, meldet Euch unter hermannjosefschmitz at web punkt de. Antwort folgt umgehend.

 

 

Alter: 57
 

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